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Logger und Anflugrechner für ca. 120 Euro !

Nutzer: Fritte
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Registriert seit: 14.03.2006
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geschrieben am: 27.08.2008    um 10:28 Uhr   IP: gespeichert
Wer fliegt denn da noch ohne Logger ? Bei einem Einsatz von ca. 120€ kann doch jeder, der Überland geht, seine Flüge dokumentieren und ins OLC/DMSt stellen. Warum machen das noch nicht alle in unserem Verein? Wir verschenken wertvolle Plätze in der Wertung!

Ich habe gerade meinen Colibri verkauft (ähnlich dem Volkslogger). Dieser Logger oder der Volkslogger werden bekanntlich nicht viel unter 500€ (gebraucht) gehandelt.

Jetzt bin ich komplett auf eine PDA Lösung für ca 120€ zum Dokumentieren (und Navigieren) umgestiegen und habe damit sehr positive Erfahrungen. Ich hatte vorher schon einige Anläufe gemacht. Die bis dahin entweder teure oder umständliche Hardware ( mit Blutooth GPS) hat mich aber immer noch davon abgehalten endgültig den Colibri Logger zu verkaufen.
Seitdem ich den Typhoon 7000XL habe (diese Saison) ist das anders. Für mich ist es jetzt ein kompletter Loggerersatz, zudem ist er ein fast guter Anflugrechnerersatz mit Moving-Map, der sonst einige tausend Euro kostet. Er ist mobil und somit in jedem Segelflugzeug einsetzbar. Außerdem wird er mit Auto-Navigationssoftware für Europa, TMC Empfänger und allem Zubehör geliefert, das für den Einsatz im PKW oder Flugzeug nötig ist. Ich habe zusätzlich nur noch eine externe Stromversorgung, um auch auf 10-Stunden Flügen genügend Strom zur Verfügung zu haben. Es gibt natürlich auch andere gute oder bessere PDAs mit hellem Bildschirm, schnellem Prozessor, direktem USB Anschluss und eingebautem GPS. Nur in dieser Preislage habe ich noch nichts anderes gefunden.

Im PDA (Windows Mobile) ist ein hochwertiger GPS Sirf-III Chipsatz eingebaut, der besser empfängt als mein alter Logger. Der Prozessor ist schnell und hat mit dem Programm „SeeYou mobile“ keine Probleme. Trotz Demo Version kann man etwas mit dem Programm auch beim Navigieren anfangen. Man könnte sich natürlich stundenlang mit der Technik während des Fluges beschäftigen. Da die Lauftraumbeobachtung oberste Priorität hat, finde ich es sogar von Vorteil, dass das Demoprogramm regelmäßig auf die „Registrieren-Seite“ umschaltet und dann für 5 Sekunden blockiert. Die Loggeraufzeichnung ist nicht davon betroffen, die IGC Datei wird weitergeschrieben, solange das Gerät eingeschaltet und der GPS Empfang aktiviert ist.
Nachteil: die Dokumentation reicht nicht für Wettbewerbe, da sind dann IGC konforme Logger vorgeschrieben. Wer aber nur seinen 300 oder 500km Flüg im OLC dokumentieren will und für Vereins- und Pilotenwertung mitmachen will, für den reicht dieses Equipment.

Man muss sich allerdings mit PC und PDAs etwas auskennen, um es vernünftig zum Laufen zu bringen. Deshalb ist eine Anschaffung für den Verein eher nicht so geeignet. Jeder, der das Gerät bedient, sollte auch mit der Handhabung, Installation, Datenupdate, Reset usw. vertraut sein. Für eine reine Dokumentation würde zwar auch „einschalten, Programm starten und in die Ecke legen“ reichen. Wer aber die GOTO Funktion oder anderes bedienen will, muss sich intensiver damit auseinandersetzten, als bei unseren Volksloggern.

Übrigens, unser Fluglehrer Peter hat sich vor Kurzem auch ein solches Gerät geholt.
Wer Interesse daran hat, schaut sich das am Besten mal bei Flugbetrieb bei uns an.
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