Flugplatz
Der Luftsportverein Lüneburg e.V. besteht seit 1950 und ist auf dem Sonderlandeplatz Lüneburg (ICAO-Code: EDHG) im Osten der Stadt zu Hause. Er liegt zwischen der B4 im Westen, der Theodor Körner- Kaserne im Norden, dem Elbe- Seitenkanal im Osten und einem Industrie-/Gewerbegebiet im Süden. Am Platz finden Motor-, Segel-, Motorsegel- und Ultraleichtflugbetrieb statt. Die Graslandebahn wird von allen Sparten des Vereins gemeinsam genutzt.
Die reizvolle historische Altstadt in Lüneburg lädt zu einem Besuch aus der Luft ein, und für Flieger die einen etwas längeren Aufenthalt haben wollen bieten wir auch Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Platz an. Es gibt keine Kontrollzone in der Umgebung die Einfluss auf den Flugbetrieb hätte. Zu beachten sind nur das Sperrgebiet um das Kernkraftwerk "Krümmel" an der Elbe sowie das Motorflugverbot in der Mittagszeit aus Rücksicht auf die Einwohner der Stadt. Für Segelflieger ist die Lüneburger Heide im Südwesten interessant, die thermisch gut nutzbar und daher attraktiv für Streckenflüge ist.
Infos für Segelflieger
Bei uns wird an der Winde nördlich der Hauptbahn gestartet. Bei einer Schleppstrecke von knapp 1000m werden je nach Wind und Flugzeugtyp Ausklinkhöhen von ca. 300- 500m erreicht. Für Segler gilt die Nordplatzrunde. Der gesamte Flugfunkverkehr läuft über die Frequenz 122,175 MHz ab. Der Rufname für den Segelflugstart ist "Lüneburg BODEN". Die Absprache von Flugleiter und Segelflugstart ermöglicht es das die Hauptbahn auch von den Segelfliegern zur Landung genutzt wird. Bei beiden Landerichtungen können aufgrund des Lärmschutzwalls an der B4 und der Waldkante im Osten Verwirbelungen im Endteil auftreten.

